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Id al Ad-ha |
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Am 10. Tag des Monats Thu-I-Hijah ist der
gesegnete Tag des ^ Id al
Ad-ha. Dieser Tag erfüllt die Muslime mit Freude und Glück. Oh, Ihr
Muslime das Fest des Opferlamms (^Id al Ad-ha) hat
einen höheren Sinn. Das Schächten des Schlachtenopfers (z.B. Lamm, Kuh,
u.a.) ist eine Bitte an Gott um die Erlangung der Belohnung. Das Schächten
des Opfertieres erfolgt am Tag des Festes. Es erinnert uns an das
Ereignis, als der Prophet Abraham (^alayhi
salam),
den Befehl Gottes erhielt seinen Sohn lsmael (Ismail) zu
schlachten und stattdessen ein Ersatzopfer erhielt. Was geschah genau und
wie ist der Verlauf dieser Geschichte: Als Ismael größer geworden war und so erzogen wie sich
Abraham dies wünschte und er der Gefährte seines Vater wurde, welchen er
immer begleitete, sah Abraham (^alayhi
salam),
im Traum, dass er seinen Sohn Ismael schlachten werde. Die Träume der
Propheten sind eine Offenbarung. Abraham fasste den Entschluss, diesen
Traum in die Tat umzusetzen wie Allah es ihm befohlen
hatte. Als er seinen Sohn Ismael (^alayhi
salam)
schlachten wollte sagte er zu ihm (sinngemäß): „Geh mit mir wir wollen
etwas opfern für Gott.“ Er nahm ein Messer und einen Strick mit und ging
mit seinem Sohn zwischen die Berge. Ismael sagte (sinngemäß) zu ihm: „Oh
Vater, wo ist das, was du opfern willst?“ Abraham antwortete ihm: „Mein
Sohn ich habe im Traum gesehen, dass ich dich opfern werde.“ Darauf sagte
sein Sohn: „Ziehe den Strick, fest an damit ich mich nicht bewege und
komme mir nicht zu nahe, damit deine Kleider sich nicht mit meinem Blut
beflecken, da dies meine Mutter traurig stimmen würde. Wenn du die Klinge
ansetzt, so lasse sie schnell vorbeiziehen, damit mein Tod leicht ist.
Wenn du zu meiner Mutter gehst so überbringe ihr meinen Salam “ (d.h. meinen
Gruss). Der Prophet Abraham
näherte sich seinem Sohn, küsste ihn und weinte. Dann zog er das Messer über seine Kehle aber es schnitt
nicht. So fragte ihn lsmael: „Was hast du?“ Abraham antwortete: „Das
Messer hat sich gedreht.“ Sein Sohn sagte zu ihm: „Stich zu“. Als Abraham
zu stach schnellte das Messer zurück ohne etwas zu schneiden, da Gott dies
nicht wollte. Denn nicht derjenige, der schneidet schafft den Schnitt
sondern es ist Gott, Der Schöpfer, DER alles schafft. Also ist das Messer
nur eine Ursache und auch alle anderen Ursachen erschaffen nicht die
Auswirkung. So ist es nicht die Nahrung die das Sattsein schafft oder
nicht das Wasser, das den Durst stillt. Wie auch das Medikament nicht die
Heilung schafft usw. Deshalb gehört zu den Beweisen diesbezüglich auch
dieses Wunder, welches dem Propheten Abraham (^alayhi
salam)
zuteil wurde. Als die Ungläubigen seiner Gemeinschaft ihn mittels eines
Katapults in ein riesiges Feuer warfen. Sie warfen ihn ins Feuer, jedoch
verbrannte nichts außer den Stricken mit denen sie ihn gefesselt
hatten. Alles was in dieser Welt geschieht, geschieht mit dem Willen
von Gott. So gibt es keine Bewegung und keinen Stillstand ohne den Willen
von Allah. Gott wusste, dass Abraham und sein Sohn
wahrheitsgetreu und gehorsam sind. Der Prophet Abraham hörte eine Stimme,
welche sagte: „Ja, Abraham du hast den Traum in die Tat umgesetzt und hier
ist das Opfer als Ersatz für deinen Sohn“. So schaute Abraham und sah,
dass der Engel Gabriel ihm ein großes Schaf gebracht hatte. So schlachtete
er dieses Schaf und sein Sohn war gerettet. Wisset, liebe Brüder und Schwestern im Islam dass das Opfer eine
Sunnah[1]
ist. Der Prophet Muhammad
(^alayhi
salam)
opferte jeweils zwei Schafe. Er hat das Opfern lebhaft empfohlen. Es ist gültig, ein Schaf zu Schächten, welches ein Jahr
vollendet hat sowie auch eine Ziege, die zwei Jahre vollendet hat, auch
Kamele und Kühe kann man opfern. Die Zeit des Opfers ist am Tag von Al ^Id, nachdem die Sonne
aufgegangen ist und genügend Zeit verbleibt, um 2 Rak^ah zu beten und zwei Reden zu
halten (wie jene vom Freitag)
und die Zeit endet, wenn die Sonne am dritten Tag nach dem ^Id untergeht. Es ist nicht
gültig, ein Tier zu opfern, welches schwer krank ist. Oder wenn das Tier
hinkt und deswegen nicht zur Weide gelangen kann. Das Beste ist, jenes
Tier zu Schächten, welches das schönste und dickste ist und welches das
beste Fleisch hat. Es ist empfohlen, das Tier zur Qiblah[2]
hin zu richten, wenn es
geschächtet wird und BISSMI LLAH und ALLAHU AKBAR zu sagen sowie
auch „Oh mein GOTT, akzeptiere dies von mir“ und es ist empfohlen, einen
Drittel zu konsumieren, einen Drittel zu offerieren und einen Drittel als
Almosen zu geben. Es ist nicht erlaubt, etwas von diesem Tier zu verkaufen.
Auch ist es verboten, die Haut des Tieres oder einen anderen Teil davon
als Lohn dem Schlächter zu geben. Die Person gibt die Haut als Almosen
oder benützt sie für sich selbst. Das Beste ist das Opfer im eigenen Haus im Beisein seiner
Familie zu bringen. Wenn die Person will kann sie das ganze Tier den Armen
geben. Es ist nicht gültig, es vollständig mit den Familienmitgliedern zu
verzehren, für deren Lebensunterhalt die Person aufkommen muss. Möge GOTT unsere guten Taten akzeptieren und möge ER uns
nächstes Jahr in ^Arafah[3]
zusammenkommen lassen und mögen wir das Grab des Propheten
(^alayhi
salam)
besuchen. Wir wünschen den Muslimen in aller Welt, für das kommende
Fest, viel Segen und
alles Gute. ^alayhi
salam: Bedeutet den Propheten Muhammad betreffend, dass Gott ihn
noch mehr ehre und preise und Seine Gemeinschaft schütze, vor dem was der
Prophet für sie fürchtet. [1] Sunnah ist eine Tat die nicht Pflicht ist aber
deren Erfüllung belohnt wird. [2] Die
Qiblah ist die Gebetsrichtung der Muslime und liegt in Mekka
(Saudiarabien) [3] Der
Aufenthalt auf dem Berg ^Arafah oder dessen Umgebung ist eine
Pflicht bei der Pilgerreise
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